| Das
„Schalmeienorchester Köpenick“ hat seinen
Ursprung im „Schalmeienexpress Berlin“.
Dieser wiederum entstand 1990 aus der Schalmeienkapelle der SV Dynamo Hohenschönhausen (Traditions-Schalmeienorchester Ernst Thälmann). Unsere Geschichte reicht somit bis in das Jahr 1959 zurück. Wir spielten sehr erfolgreich im DTSB der DDR. Medaillenplätze bei DDR-Meisterschaften, Teilnahme an kulturellen Höhepunkten wie Turn- und Sportfesten in Leipzig, Jugendfestivals u.a. sind Ereignisse aus dieser Vergangenheit. Von 1990 bis zur Orchestertrennung 2009 hatten die heutigen Mitglieder des „Schalmeienorchester Köpenick“ im Sportverein der Berliner Verkehrsbetriebe SV BVG 49 e.V. unter dem Namen „Schalmeienexpress Berlin“ eine Heimstatt
gefunden. Seit Februar 2010 ist der
Blasmusikfreunde Köpenick e.V. der neue Trägerverein
des
„Schalmeienorchester
Köpenick“.Unsere Hauptziele liegen in der Pflege und Bekanntmachung der Schalmeienmusik und darin, sie noch attraktiver zu gestalten. Vor allem aber möchten wir unsere Jugend damit sinnvoll fördern. Dabei legen wir großen Wert auf die musikalische Qualität. Neben der traditionellen Musik haben wir uns in den letzten Jahren ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, auf das wir sehr stolz sind und mit dem wir unsere Auftritte bunt und abwechslungsreich gestalten. Dazu gehören Märsche, Lieder der Volksmusik, Kinderlieder, Schlager, lateinamerikanische Rhythmen, aktuelle Hits sowie Klassik und Weihnachtsmusik. Unser Repertoire wird von den Mitgliedern selbst bestimmt, und viele Arrangements werden von Mitgliedern unseres Orchesters selbst geschrieben. Als große Erfolge sahen wir die Teilnahme am Wertungsmusizieren im Rahmen des Deutschen Turnfestes 2002 in Leipzig. Wir haben mit dem Prädikat "sehr gut" abgeschlossen. 2003 nahmen wir am Landesmusikwettbewerb Berlin teil. Dort qualifizierten wir uns als eines der besten Orchester der offenen Klasse mit dem Prädikat "sehr gut" für den Deutschen Orchesterwettbewerb in Osnabrück 2004. Diesen deutschlandweiten Wettbewerb absolvierten wir mit dem Prädikat "gut". Ein außergewöhnliches Projekt, für das wir sehr gute Kritiken in Presse und Funk bekamen, war die Uraufführung der Musiktheaterkomposition „HÖROHR“ für Sängerin, Schalmeienorchester und Werksirenen im Mai 2003 in der Staatsbank Berlin. Der Komponist Stefan Weihrauch hat dieses Stück eigens für uns geschrieben und mit uns erarbeitet. Ihn konnten wir sogar als Spieler gewinnen. Im Tonstudio der Landesmusikakademie Berlin nahmen wir 1999 unsere erste CD mit dem Titel "Eine kleine musikalische Weltreise" auf. Im Jahre 2006 entstand am selben Ort unser neuestes Werk "Wenn Heidi mit der Biene Walzer tanzt". Beide CDs repräsentieren die Vielfalt unseres Repertoires. Seit vielen Jahren begeistern wir zudem das Publikum bei Auftritten in ganz Deutschland und über die Landes- grenzen hinaus, so z.B. in Österreich, Frankreich, und Spanien. |
| Wir
sind mit einigen Spielern auch im Bundesauswahlorchester (AWO) für Schalmeien erfolgreich vertreten. Dort treffen sich die qualifiziertesten Spieler aus zur Zeit 20 Orchestern mehrerer Bundesländer für gemeinsame Trainingslager und daraus resultierende Auftritte, wie z.B. dem Wertungs- musizieren 2002 in Bruchsal, wo das AWO mit dem Prädikat "hervorragender Erfolg" abschloss. Im Mai 2005 unternahm das Bundes- auswahlorchester eine Konzertreise durch Australien und im September 2008 fand eine weitere Konzertreise nach Schottland statt. Am 01. August 2010 wird das AWO im Rahmenprogramm der Weltmeisterschaften der Marching Show Bands in Potsdam auftreten. |
Mit dem AWO vor der Oper in Sydney - Mai 2005 |