1997 kam ich nach über 14-jähriger Abwesenheit wieder zurück ins Orchester. Da mein Sohn schon davor als Klarinettist aktiv mitspielte, hatte ich schon viele Auftritte des Orchesters als begeisterte Zuhörerin begleitet. Nun, in diesem Jahr dachte ich mir – immer nur zuhören ist auch nicht das Wahre. Bei so schöner Musik zuckt es einen doch selber in den Fingern und man möchte dabei sein. Also habe ich mit einer Ausbildung zum Klarinette spielen begonnen (Spielmannszugflöte war leider nicht mehr gefragt). Ich bin dann in diesem Jahr auch gleich mit zum Wertungsspiel nach Vesprem gefahren. Zum Mitspielen hat es zwar noch nicht gereicht aber als Zuhörer hatte ich ja schon viel Erfahrung und konnte nun zu mindestens einen Eindruck gewinnen, was einem bei so einem Wertungsspiel erwartet. Da würdest du vor Aufregung glatt sterben, war mein erster Gedanke. Heute, nachdem ich schon mehrere Wertungsspiele mitgemacht habe und immer noch Lebe, kann ich nur sagen – ein bisschen Aufregung kann nicht schaden aber ein bisschen weniger Aufregung wäre besser. Nun freue ich mich auf unser nächstes großes Ereignis – Nächsten Woche geht es nämlich zum Bundesmusikfest nach Würzburg. Da werden wir sicherlich viel erleben und viel Spaß haben. |