Regine Schulz,  Waldhorn


Meine Musiklaufbahn begann so richtig (vorher spielte ich gelegentlich auf einer Triola)
am Ende der 3. Klasse mit dem Besuch des damaligen Leiters des Blasorchesters des
Pionierparks „Ernst Thälmann“ (heute FEZ in der Köpenicker Wuhlheide) im
Musikunterricht. Als interessierte Nachwuchsmusiker meldeten sich einige wenige
Schüler meiner Klasse. Nach der „optischen Tauglichkeitsprüfung“ blieben vier oder
fünf Kinder übrig, welche sich dann noch einmal persönlich vorstellen sollten.
Mein Traum war es einmal Klarinette spielen zu können, musste aber leider  sehr früh
damit klar kommen, dass diesen Traum sehr viele Kinder schon vor mir hatten und
Waldhörner stets Mangelware“ und deshalb mehr gefragt waren. Mir wurde versichert,
dass ich für dieses wunderbare Instrument sehr geeignet wäre und begann dann also
mit Beginn meines 4. Schuljahres (1972) ein oder zweimal  wöchentlich mit einem
Waldhorn die Musikschule zu besuchen.
Schon ca. ein Jahr später durfte ich im Pionierblasorchester mit musizieren und kam
mir natürlich noch sehr klein vor. Mit den Musikern des heutigen Blasorchesters Köpenick
bin ich erstmalig 1974 während eines Zusammenspiels im Bezirksmusikkorps Berlin
zusammengekommen.